Debitoren - Lastschriftenaufträge (LSV / DD)Mit der Umstellung des neuen Zahlungsverkehrs (ISO20022) sind auch die Lastschriftenaufträge betroffen.
In der Übergangsphase bis zum Abschluss der Umstellung (2019) stehen Ihnen beide Verfahren zur Verfügung.
Kapitel Referenzen
LSV-, Direct Debit Aufträge (ISO Standard)
Eine Lastschrift ist im Bankwesen ein Zahlungsvorgang des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Der Zahlungsempfänger (Rechnungssteller) belastet das Konto des Zahlungspflichtigen (Lastschriftzahler) aufgrund einer vorliegenden Zahlungsermächtigung (Mandat) direkt mit einem Rechnungsbetrag.
In der Regel wird unterschieden zwischen einer Basislastschrift mit Widerspruchsrecht und der Firmenlastschrift ohne Widerspruchsrecht für den Lastschriftzahler.
Im Gegensatz zum Dauerauftrag mit einem fixen Betrag, kann die Lastschrift mit variablen Beträgen operieren. Die Lastschrift wird meist für den Einzug von
wiederkehrenden Zahlungen eingesetzt, zum Beispiel für Miet- oder Abokosten.
Die Ausprägung für den Einzug von Lastschriften erfolgt bei PostFinance mit dem aktuellen Verfahren CH-DD (Swiss Direct Debit),
bei Banken mit den heutigen Verfahren LSV+/BDD.
Bemerkung: Anfang 2019 wird das neue, gemeinsame Lastschriftverfahren von Banken und PostFinance eingeführt. Die beiden aktuellen Ausprägungen, pain.008-CHTA für Banken
und pain.008-CHDD für PostFinance, werden durch eine einheitliche Ausprägung ergänzt. Diese gemeinsame Ausprägung soll in der Folge zum Standard werden, final
wird in Zukunft nur noch eine Ausprägung pain.008-CHLS angeboten.
Zahlungsaufträge in EUR werden als SEPA (Banken) respektive SEPA-DD (PostFinance) Aufträge übermittelt.
Die Beschreibung zur Erstellung von LSV - Aufträgen und Direct Debit Aufträgen nach dem heute gängigen Standard
finden Sie in den entsprechenden Kapiteln. |